Die Säle

La salle Bertolt Brecht*

(647 + 15 Plätze für Personen mit Handikap) Einer der größten und am besten ausgestatteten Säle in Lothringen: Knapp 25 m. Bühnenöffnung (Abstand von Wand zu Wand), eine maximale Höhe von 18 m. unterhalb des Deckenrasters (An der Bühnendecke angebrachte absenkbare Metallstruktur zur Aufhängung von Scheinwerfern und sonstigem bühnentechnischem Gerät) und ein in der Achse 3 m. tiefes elliptisches Proszenium, ein geschlossener Theatergraben.  

La salle Heiner Müller**

(mit flexibler Zuschauertribüne von 104 bis 120 Plätzen je nach Einrichtung des Zuschauer/Bühnenraums und des Standortes von Ton- und Lichtpult) Ein Raum vorrangig für „kleine Formen“, für Studioproduktionen. Er dient außerdem als Probenraum bei Hausproduktionen. Der Bühnenraum ist nicht vordefiniert, die Form des Saales leicht trapezförmig: Seitenlängen 15 m. x 18 m. x 11,50 m. x 17 m. Die Deckenhöhe unter dem festen Deckenraster beträgt 4 m.   Am 9. Mai 2013 hat das Carreau die neue, hausinterne Namensgebung eingeweiht. Die beiden Säle, die mangels echten Namens bis dahin „großer“ und „kleiner“ Saal hießen, sind in Anspielung auf die grenzübergreifende Dimension der Nationalbühne, zu Bertolt Brecht und Heiner Müller Saal geworden. * Bertolt Brecht (1898 – 1956) : zunächst Anarchist auf den Spuren Rimbauds, dann antifaschistischer Marxist. Erfinder des epischen Theaters und des Verfremdungseffekts. Er war der einflussreichste Dramatiker des XX. Jahrhunderts, insbesondere in Frankreich. ** Heiner Müller (1929 – 1995 ) : Emblematische Gestalt der europäischen Theaterwelt der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts. Ab 1992 Mitglied der Leitung des berühmten Berliner Ensembles.  

Mehr technische Informationen zu den Sälen des Carreau unter:

www.carreau-espace-technique.com