Pas perdus

Anatole Hossenlopp
1 April

PRÄSENTATION

Die aufgehobene Zeit tanzen

Anatole Hossenlopp, ehemals Schüler der École de danse l’Opéra national de Paris ist ein neues Gesicht in der Choreographenszene. Mit Pas perdus – Verlorenene Schritte, so heißt auch die Eingangshalle in öffentlichen Gebäuden – erforscht er die Momente in der Schwebe in den leeren Räumen inmitten unseres Alltags. Das Stück inszeniert in diesen Durchgangsräumen die Körper aus dem Bewegungsfluss heraus, aus dem manchmal ein Blick, eine Geste, ein Kontakt auftaucht, der die Zeit anzuhalten scheint. Getragen von der Jazzmusik des Köln Concert von Keith Jarrett, eines der größten Pianisten und Improvisators der Geschichte, spielt das Stück mit den rhythmischen Variationen zwischen Bewegung und Stillstand, Spannung und Entspannung. Der Tanz entfaltet diese Mikromomente – ein Atmen, ein Streifen – um die Gefühlsdichte zu zeigen. Pas perdus hinterfragt unser Verhältnis zur Zeit und unterstreicht die Kraft der menschlichen Beziehung. Ohne zu vergessen, dass unsere Menschlichkeit sich vollständig in diesen flüchtigen und wichtigen Augenblicken zeigt.

 


Koproduktion SNAT61 – Scène Nationale d’Alençon / Le Phare – CCN du Havre Normandie / Fouad Boussouf / Mit Unterstützung von Cie La Baraka – La Chapelle – Abou Lagraa & Nawal Aït Benalla / Théâtre de Suresnes Jean Vilar – Scène conventionnée danse.

„Pas Perdus“ ist ein Tanzstück, das für die Bühne konzipiert wurde, sich aber auch an den jeweiligen Aufführungsort anpassen lässt.

„Pas Perdus“ wird von der DRAC Auvergne Rhône-Alpes im Rahmen der Projektförderung unterstützt.

Anatole Hossenlopp ist Stipendiat des Beaumarchais-SACD-Schreibstipendiums.

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