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WORKSHOP IN DER VOLLZUGANSTALT VON SARREGUEMINES

 

Dieser Workshop wurde in der Spielzeit 2013 – 2014 ins Leben gerufen. Das Carreau und die Strafvollzugsanstalt von Sarreguemines haben sich zusammengetan, um den Häftlingen einen »Schreib- und  Ausdrucksworkshop« anzubieten. Dieser hat zum Ziel, durch ein künstlerisches und kulturelles Projekt eine Verbindung zwischen der künstlerischen Welt und der Welt der Justiz herzustellen und das bereits bestehende
Angebot vornehmlich manueller und kognitiver Aktivitäten in der Vollzugsanstalt zu ergänzen.
Im Rahmen dieses Workshops, welcher vom Autor Pierre Hanot angeleitet wird, arbeiten die Häftlinge zu Wort und Schrift und sollen durch das Ergreifen des Wortes wieder Vertrauen in sich selbst aufbauen, lernen, den anderen zuzuhören, und regelmäßig an einer Gruppenaktivität teilnehmen. Der Workshop bekommt eine besondere Bedeutung für Teilnehmer, deren Muttersprache nicht Französisch ist.
Die in den Workshopeinheiten erarbeiteten Texte werden in einer zweimal im Monat erscheinenden Zeitung veröffentlicht, die sich in ihren verschiedenen Rubriken sowohl mit der Realität als auch mit Fantasiewelten beschäftigt.


WORKSHOPS MIT MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

 

Das Carreau entwickelt seine Workshops künstlerischer und kultureller Praxis und arbeitet mit allen Publikumsgruppen zusammen.
In dieser Spielzeit leitet das Carreau drei neue Workshops für Menschen mit Behinderung.

Menschen mit Behinderung Möglichkeit anzubieten, Theater zu spielen oder zu tanzen und am Entstehen einer künstlerischen Kreation teilzunehmen und mitzuwirken heißt, ihre Kompetenzen wertzuschätzen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, ein kollektives Abenteuer zu erleben. Die Frage des Blicks, den wir auf uns selbst aber auch auf die anderen werfen, ist in diesem Kontext besonders wichtig:
Die künstlerische Praxis ermöglicht nicht nur, Vertrauen in sich selbst wiederzufinden, sondern auch, von seiner Umgebung anders wahrgenommen zu werden.

 

Das Carreau ist in dieser Spielzeit mit drei Einrichtungen soziiert:

— Das Maison d’accueil spécialisée »Les Floralies« in Freyming-Merlebach, das Erwachsenen mit Mehrfachbehinderung einen Lebensrahmen, Aktivitäten und angepasste Pflege anbietet;

— Das S.E.S.S.A.D (Services d’Education et de Soins Spécialisés A Domicile) in Sarreguemines, die Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, Autismus oder ähnlichen Störungen oder mit Mehrfachbehinderung in ihrer natürlichen Umgebung begleiten;

— Das E.S.A.T (Etablissement Social d’Aide par le Travail) in Forbach, das behinderten oder arbeitsunfähigen Personen ermöglicht, ein angemessenes Arbeitsleben zu führen.