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Vorpremiere

La Baraque inszeniert mit beißendem Humor die Gewissenlosigkeit der Politiker und die Falschheit der großen Märkte und ihrer Anbieter. Dieser Text des jungen Autors Aiat Fayez erzählt eine Fabel von einem burlesken Duo, das den genialen Einfall hat, handgearbeitete Bomben in Schnellkochtöpfen zu fabrizieren.

Groß und Klein leben abgeschieden in ihrer Zweizimmerwohnung, ohne Horizont und Hoffnungen. Nur Virginie besucht sie und bringt ein wenig Leben in ihren düsteren Alltag. Nach einem Unfall, bei dem Kleins Kopf gefährlich anschwillt, beschließen sie, Rache an dieser äußeren Welt zu nehmen, als deren Opfer sie sich fühlen. Der Countdown tickt; die Bomben explodieren. Fremde Gestalten treten ins Spiel, leicht verschwommene Silhouetten; der Rhythmus der Bombenfabrikation beschleunigt sich und Groß und Klein werden reich. Ihr Geschäft verwandelt sich allmählich in ein echtes Finanzimperium und Virginie wird ihre Partnerin in diesem Verbrechen.

Tatjana Pessoa vom belgischen Kollektiv Novae bietet uns hier eine französisch-deutsche räumliche Umsetzung des Stücks, in die sich weitere Fremdsprachen und genauso viele fantasierte Eindringlinge mischen. Anhand des Textes fragt sie nach unserer Wahrnehmung des Fremden als unbegreifbarer und ein wenig undeutlicher Bedrohung. Inwiefern lassen uns diese „Fremd“sprachen eingeschlossen oder ausgeschlossen fühlen?