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LE BOURGEOIS GENTILHOMME (Denis PODALYDES) 2012

Festival Perspectives – Le Bourgeois Gentilhomme

DE MOLIERE AVEC LA MUSIQUE DE LULLY

Di
26.05
20:00
Mi
27.05
20:00
Ab 12 Jahren
auf französisch mit deutscher Übertitelung
Dauer: 180 Min. mit Pause

Logo_PERSPECTIVES_geschnitten

 

Es ist eine große Freude für das Festival PERSPECTIVES, in diesem Jahr einen echten Klassiker des französischen Theaters zu Gast zu haben! Die künstlerische Truppe dieser Produktion, Le Bourgeois gentilhomme (Der Bürger als Edelmann) vom Pariser Théâtre des Bouffes du Nord aus dem Jahr 2012 feiert seit ihrer Erstaufführung große Erfolge: Hier begegnen wir zwei Mitgliedern der Comédie-Française, und nicht den geringsten! Zum Regisseur Denis Podalydès und dem Szenografen Eric Ruf, der seit kurzem Leiter der Comédie-Française ist, gesellen sich der bekannte Couturier Christian Lacroix, der die Kostüme entworfen hat, und die hervorragende Choreografin Kaori Ito. Eine sagenhafte Namensliste, eine Sternstunde des Theaters.

Lebendig ist er, farbenfroh, tänzerisch und gesangsfreudig, dieser Bourgeois gentilhomme von Molière, der mit der Originalmusik von Jean-Baptiste Lully inszeniert ist. Der Zuschauer wird auf eine Zeitreise in die Epoche des Sonnenkönigs mitgenommen, bereichert durch den einen oder anderen zeitgenössischen Pinselstrich. In seiner Inszenierung greift Denis Podalydès auf die ursprüngliche Form der Ballettkomödie zurück, in der mehr als zwanzig Schauspieler, Musiker und Tänzer sich zu den Klängen der Barockmusik bewegen; die Tanzeinlagen gleichwohl zeitgenössisch choreografiert. Umschmeichelt von einem herausragenden Bühnenbild, gekleidet in prunkvolle Kostüme, die mit großer Stilsicherheit neu interpretiert wurden, entwickeln die Schauspieler zur großen Freude des Betrachters ein burleskes, mit reichlich Albernheiten durchzogenes Spiel.

Der Bourgeois gentilhomme, das ist der nichtadelige Monsieur Jourdain, brillant gespielt von Pascal Rénéric, der sich zum Ziel gesetzt hat, ein Mann von Stand zu werden. Bewerkstelligen will er dies, indem er sich den Künsten hingibt: der Musik, dem Tanz, der Waffenkunst und der Philosophie – dies alles freilich, ohne auch nur im Geringsten zu verstehen, worum es geht. Über dieses Gebaren machen sich seine Frau und seine Dienerin zunächst lustig und werden schließlich unruhig, als Monsieur Jourdain sich der Heirat seiner Tochter mit Cléonte widersetzt, da dieser kein Edelmann ist. Es ist eine drollige Komödie, die uns wegen der Naivität und Ignoranz des Monsieur Jourdain amüsiert, der gewaltige Anstrengungen unternimmt, ein anderer zu sein, als er ist.

Acht Jahre nach dem Theaterpreis Molière für seine berühmte Inszenierung des Cyrano de Bergerac bringt Denis Podalydès die Bühnenkünste mit dieser Vereinigung von Theater, Musik und Tanz groß heraus. Dieses so bekannte französische Bühnenwerk erlebt hier eine zweite Jugend – ein Theaterereignis, das man nicht verpassen darf!

 

Pressestimmen

„Dies ist ein Bourgeois von solcher Feinheit, Leichtigkeit und Tiefe, wie wir seit Jahren keinen gesehen haben.“
Fabienne Darge. Le Monde, 09.12.2012



„Denis Podalydès legt eine bezaubernde Inszenierung der Ballettkomödie von Molière und Lully vor. Das Stück spielt mit der Gegenüberstellung der Barockmusik, großartig dirigiert von Christophe Coin, und dem kindischen, drolligen Spiel der Schauspieler (…). Das ist intelligent und vergnüglich.“
Télérama Sortir, 04.07.2012

Ballettkomödie von Molière mit Musik von Lully | Regie Denis Podalydès, Comédie-Française | Musikalische Leitung Christophe Coin | Künstlerische Zusammenarbeit Emmanuel Bourdieu | Bühnenbild Éric Ruf | Licht Stéphanie Daniel | Kostüme Christian Lacroix | Choreografie Kaori Ito | Maske und Frisuren Véronique Soulier-Nguyen | Regieassistenz Laurent Podalydès | Assistenz Bühnenbild Delphine Sainte-Marie | Kostümassistenz Jean-Philippe Pons | Dekorbau Ateliers des Théâtres de la Ville de Luxembourg, art&Oh - Benoît Probst | Kostümherstellung Ateliers du Théâtre de la Place, Liège | Mit Schauspiel Emeline Bayart, Julien Campani, Bénédicte Guilbert, Elodie Huber, Francis Leplay, Elise Lhomeau, Hermann Marchand, Nicolas Orlando, Laurent Podalydès, Pascal Rénéric, Léo Reynaud, Alexandre Steiger | Tanz Windy Antognelli, Flavie Hennion, Saskia de Ronde | Gesang Geoffroy Buffière, Anicet Castel, Romain Champion, Cécile Granger, Marc Labonnette, Francisco Mañalich, Thilo Hirch | Mit Ensemble la Révérence : Maria Tecla Andreotti, Jérôme Akoka, Domitille Gilon, François Guerrier, Nathalie Petibon, Astsushi Sakai www.bouffesdunord.com

Mit der Unterstützung von Institut français et du Ministère de la Culture et de la Communication / DGCA | Dank an Le Carreau | Production C.I.C.T. - Théâtre des Bouffes du Nord Coproduction Les Nuits de Fourvière, Département du Rhône, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Théâtre de Liège, Théâtre de Caen, Opéra Royal, Château de Versailles Spectacles, Ensemble Baroque de Limoges, Fondation Laborie, Maison de la Culture d’Amiens, Châteauvallon CNCDC, Printemps des Comédiens