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Seit seiner Gründung ist die kulturelle Jugendarbeit ein Schwerpunkt für das Carreau-Nationalbühne in Forbach. Es verfolgt eine entschlossene Politik im Bereich der Kunsterziehung, indem es verschiedene Workshops in der Akademie Nancy-Metz durchführt.
Während des ganzen Jahres teilen Künstler, die dem Carreau nahestehen, ihre Leidenschaft für die darstellenden Künste mit Schülern aus der Moselle und dem Saarland in verschiedenen Disziplinen wie Theater, Tanz, Puppentheater oder Video. Insgesamt veranstaltet das Carreau an die dreißig Workshops im schulischen Bereich.

Die künstlerische und kulturelle Bildung ist ein starker Vektor der Sensibilisierung der Jüngsten für die Kultur, für die Eigenständigkeit der Individuen und ihre soziale Integration. Und das betrifft die ganze Lebenszeit, die Schul- und die Freizeit.
Sehen zu lernen, zuzuhören, gegenüber der Besonderheit eines Werkes aufmerksam zu sein, bedeutet auch, offen zu sein gegenüber vielen Formen von Austausch, und Lust zu haben, sie anzunehmen, weil man mitfühlen kann. So entsteht eine engere und fruchtbarere Beziehung zwischen dem, was in der Schule geschieht und dem, was in den Kultureinrichtungen geschieht. Und eigentlich an jedem Ort, der eine kulturelle und künstlerische Dimension hat.

Die Arbeitspräsentationen der jeweiligen Projekte finden im Rahmen von Ré-Kreation statt (siehe S.72).

Der »Contrat Territorial d’Education Artistique et Culturelle« wird vom Syndicat intercommunal ACBHL (Action Culturelle du Bassin Houiller Lorrain) getragen und drückt den Wunsch aus, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kunst und Kultur zu erleichtern, indem die Künstler mit allen an der Kinder und Jugendarbeit Beteiligten zusammenkommen können.

 

 

Grenzüberschreitende Workshops

Das Carreau koordiniert grenzüberschreitende, deutschfranzösische Theater- und Tanzworkshops. Sie werden vom Carreau, der DRAC Grand-Est, dem Rectorat Nancy-Metz und dem Ministerium für Bildung und Kultur Saarland finanziert.
Diese deutsch-französischen Workshops bringen Teilnehmer aus Einrichtungen von beiden Seiten der Grenze zusammen, und machen es sich zur Aufgabe, die Lust zu vertiefen, eine andere Kultur und Sprache durch verspieltere und weniger schulische Methoden schätzen zu lernen. Abgesehen von diesem linguistischen und (inter)kulturellen Aspekt, sollte dieses Experiment auch zur Selbstverwirklichung der Schüler beitragen.
Die Arbeitspräsentation ist für sie zudem eine Gelegenheit, sich im öffentlichen Raum zu behaupten, ihren Platz zu suchen und ihre Meinung als mündige Bürger kundzutun.

 

Lesezirkel im schulischen Bereich

ZEITGENÖSSISCHES THATER ARGUMENTIEREN, LESEN, AUSSAGEN UND ERBLICKEN

Ein Lesezirkel möchte junge Menschen an die Lektüre und Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Theatertexten heranführen und sie dazu befähigen, eine eigene kritische Haltung gegenüber den Texten einzunehmen.
Sie ermöglichen, diese oft verkannte, lebendige Literatur zu entdecken und ihre Autoren und Übersetzer im Rahmen von Ré-Kreation zu treffen.
Wie bei einer professionellen Dramaturgensitzung bestimmt die Gruppe Zielvorgaben und arbeitet in verschiedenen Etappen: Lektüre der Texte, Diskussion und Auswahl.